Wissen · Grundlagen & Praxis

Pipedrive einrichten – schnell startklar

Du musst nicht alles auf einmal konfigurieren. Ein paar Grundeinstellungen reichen, um sofort produktiv zu arbeiten. Im Video kurz erklärt, hier die vollständige Reihenfolge.

Video von Simon Hesse · datenschutzfreundlich eingebettet.

Die richtige Reihenfolge

Viele verzetteln sich beim Start, weil sie alles gleichzeitig perfekt machen wollen. Besser ist eine klare Reihenfolge — vom Groben zum Feinen:

  1. Pipeline anlegen: Bring deinen Verkaufsprozess in 4–6 klare Phasen. Das ist das Fundament — alles andere hängt daran.
  2. Wenige eigene Felder: Lege nur die Custom Fields an, die du sofort brauchst. Ergänzen kannst du jederzeit — entfernen ist mühsamer.
  3. E-Mail & Kalender verbinden: Damit Kommunikation und Termine automatisch andocken — siehe E-Mail verbinden. Spart ab Tag 1 manuelles Nachtragen.
  4. Aktivitätstypen festlegen: Anruf, Mail, Meeting, Wiedervorlage — die Basis für sauberes Reporting und für die nächste geplante Handlung an jedem Deal.
  5. Nutzer & Rechte: Wer sieht und darf was? Bei kleinen Teams simpel, aber von Anfang an sauber.

Der Fehler, den fast alle machen

Die meiste Energie fließt in die Konfiguration — dabei entscheidet etwas anderes über Erfolg oder Misserfolg: die Akzeptanz. Ein perfekt eingerichtetes Pipedrive nützt nichts, wenn dein Team es meidet, weil es zu viele Felder, zu viele Klicks, zu viel „CRM" verlangt. Halte die Oberfläche deshalb von Anfang an so schlank wie möglich. Faustregel: Lieber mit dem Nötigsten starten und wachsen, als mit einem überladenen System, das niemand pflegt.

Nach dem Setup: dranbleiben

Ein CRM ist nie „fertig eingerichtet". Nach den ersten Wochen siehst du, welche Felder wirklich genutzt werden, wo Deals liegen bleiben und wo der Prozess hakt. Nimm dir bewusst Zeit, das nachzuschärfen — genau das dokumentierst du am besten laufend, damit dein Setup mitwächst.

Wichtiger als die Konfiguration: die Akzeptanz. Ein perfekt eingerichtetes Pipedrive nützt nichts, wenn dein Team es meidet. Deshalb lohnt es sich, von Anfang an die Oberfläche schlank zu halten — bis hin zum Headless-CRM-Ansatz.

Pipedrive von Anfang an richtig aufsetzen?

Wir richten es so ein, dass dein Team es ab Tag 1 gern nutzt.

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