Benutzerdefinierte Felder in Pipedrive erklärt
Mit eigenen Feldern passt du Pipedrive an deinen Prozess an — die richtige Dosis vorausgesetzt. Zu viele, und niemand pflegt sie. Im Video Schritt für Schritt, hier ausführlich.
Video von Simon Hesse · datenschutzfreundlich eingebettet.
Was sind benutzerdefinierte Felder?
Pipedrive bringt Standardfelder mit (Name, Wert, Telefon …). Benutzerdefinierte Felder (Custom Fields) sind zusätzliche Felder, die du selbst anlegst, um genau die Infos zu erfassen, die dein Geschäft braucht — etwa „Branche", „Anlagengröße", „Vertragsende" oder „Lead-Quelle". Du kannst sie an Deals, Personen und Organisationen hängen.
Den richtigen Feldtyp wählen
Der Feldtyp entscheidet über die Datenqualität. Faustregel: Auswahl statt Freitext, wo immer es geht. Ein Freitextfeld „Branche" führt zu „IT", „I.T.", „Informationstechnik" — drei Werte für dasselbe. Eine Auswahlliste erzwingt Konsistenz und macht das Feld auswertbar und filterbar. Die wichtigsten Typen:
- Auswahl / Mehrfachauswahl: für alles mit festen Kategorien (Branche, Status, Quelle).
- Zahl / Betrag: für Mengen und Werte, die du summieren oder vergleichen willst.
- Datum: z. B. Vertragsende — Basis für Erinnerungen und Automationen.
- Freitext: nur, wenn wirklich freie Notiz nötig ist.
Weniger ist mehr
Der teuerste Fehler ist Feld-Wildwuchs. Jedes Feld, das niemand für eine Entscheidung, eine Automation oder ein Reporting braucht, ist nur Ballast im Formular — und macht das CRM für deine Vertriebler unübersichtlich und lästig. Frag bei jedem neuen Feld: Welche Entscheidung oder Auswertung wird damit möglich, die vorher nicht ging? Fällt dir keine ein, brauchst du das Feld nicht.
Der API-Fallstrick: Hash-Keys
Sobald du Pipedrive an andere Systeme anbindest, wird ein technisches Detail wichtig: In der Pipedrive-API heißen benutzerdefinierte Felder nicht „Branche", sondern tragen einen langen, kryptischen Hash-Key wie a05c384f68…. Wer das nicht weiß, schreibt bei einer Anbindung ins Leere oder liest die falschen Werte. Deshalb gilt: Die Zuordnung von Feldname zu API-Key einmal sauber dokumentieren — dann bleibt jede Integration wartbar.
Faustregel: Starte mit so wenigen eigenen Feldern wie möglich und füge nur hinzu, was eine echte Entscheidung oder Automation braucht. Feld-Wildwuchs ist einer der Hauptgründe, warum Vertriebler das CRM meiden.
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