Wissen · Grundlagen & Praxis

Deals in Pipedrive erklärt

Der Deal ist die zentrale Verkaufschance in Pipedrive — an ihm hängen Kontakt, Aktivitäten, Wert und Phase. Im Video Schritt für Schritt, und hier ausführlich zum Nachlesen.

Video von Simon Hesse · datenschutzfreundlich eingebettet.

Was ist ein Deal in Pipedrive?

Ein Deal ist eine konkrete Verkaufschance — ein möglicher Auftrag, den du gewinnen willst. Er ist mehr als ein Kontakt: An einem Deal hängen die beteiligte Person und Organisation, ein voraussichtlicher Wert, die aktuelle Phase und die gesamte Historie an Aktivitäten und Notizen. Ein Kontakt ist ein „Wer". Ein Deal ist ein „Wer will was, für wie viel, bis wann".

Wichtig: Ein Kontakt kann mehrere Deals haben (heute ein Angebot, nächstes Jahr das nächste). Deshalb trennt Pipedrive Kontakt und Deal — und deshalb solltest du für jede echte Chance einen eigenen Deal anlegen, statt alles am Kontakt zu vermerken.

Einen Deal richtig anlegen

Beim Anlegen zählen vier Dinge, damit der Deal von Anfang an brauchbar ist:

Wert und Phase pflegen

Ein Deal lebt von zwei Zahlen: seinem Wert und seiner Phase. Beide zusammen ergeben deinen gewichteten Forecast (siehe Pipelines). Aktualisiere den Wert, wenn sich der Umfang ändert, und zieh den Deal weiter, sobald ein echter Fortschritt passiert ist. Ein Deal, der wochenlang in derselben Phase mit demselben Wert steht, ist fast immer ein Warnsignal.

Die wichtigste Regel: immer eine nächste Aktivität

Der eine Fehler, der Deals wirklich killt, ist kein fehlendes Feld — es ist die fehlende nächste Aktivität. Ein Deal ohne offenen nächsten Schritt ist ein vergessener Deal. Pipedrive markiert solche Deals sogar farblich, damit sie auffallen. Mach es dir zur eisernen Regel: Jeder aktive Deal hat immer genau eine geplante nächste Aktivität — anrufen, nachfassen, Angebot schicken. Genau diese Disziplin treiben wir im Headless-CRM-Ansatz automatisch an.

Gewonnen und verloren — richtig abschließen

Schließe Deals konsequent ab, auch die verlorenen. Bei „verloren" gehört immer ein Verlustgrund dazu (Preis, Timing, Wettbewerb, kein Budget). Erst diese Gründe machen dein Reporting wertvoll: Du siehst, woran es systematisch hakt, statt nur zu ahnen. Offene Deals, die eigentlich tot sind, verzerren dagegen jeden Forecast.

Häufiger Fehler: Deals werden angelegt, aber nicht weitergepflegt — kein Wert, keine Phase, keine Aktivität. Das Ergebnis ist ein CRM voller Karteileichen. Die Lösung ist nicht mehr Disziplin, sondern eine Oberfläche, die die Pflege beiläufig erledigt.

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