Bessere Ordnung mit Labels in Pipedrive
Labels bringen auf einen Blick Struktur in Kontakte und Deals — richtig eingesetzt. Falsch genutzt werden sie zum bunten Durcheinander. Im Video der Unterschied, hier ausführlich.
Video von Simon Hesse · datenschutzfreundlich eingebettet.
Was Labels sind — und was nicht
Labels sind farbige Etiketten, die du an Deals, Personen oder Organisationen heftest. Sie sind eine Quer-Dimension zu deinem Prozess: Während die Pipeline-Phase zeigt, wo im Verkaufsprozess ein Deal steht, zeigt ein Label eine zusätzliche Eigenschaft — zum Beispiel Priorität oder Kundentyp. Labels ersetzen also nie die Phase, sie ergänzen sie.
Klare Bedeutungen statt Farbkasten
Der entscheidende Punkt: Jedes Label braucht eine eindeutige, geteilte Bedeutung. Gut sind wenige, klare Kategorien wie „Heißer Lead", „Bestandskunde" oder „Nachfassen". Schlecht ist ein Regenbogen aus fünfzehn Farben, die jeder anders interpretiert. Als grobe Grenze: Wenn ein neues Teammitglied ohne Erklärung versteht, was ein Label bedeutet, ist es gut gewählt.
Die eigentliche Stärke: Label plus Filter
Für sich allein ist ein Label nur bunt. Seine Kraft entfaltet es in Kombination mit Filtern: „Zeig mir alle Deals mit Label Heißer Lead in Phase Angebot, die seit 7 Tagen nicht bewegt wurden." Solche gespeicherten Ansichten machen aus Labels ein Steuerungsinstrument — die Grundlage für gezieltes Nachfassen und für Automationen.
Typische Fehler
- Zu viele Labels: je mehr, desto uneinheitlicher werden sie gepflegt.
- Label = Phase: wer den Prozessfortschritt in Labels abbildet, verdoppelt Arbeit und verwirrt.
- Dekoration statt Funktion: ein Label, das nur „schön aussieht" und nie gefiltert wird, ist überflüssig.
Faustregel: Wenn du ein Label brauchst, um etwas gezielt wiederzufinden — gut. Wenn es nur schön aussieht — weg damit. Weniger, klar definierte Labels schlagen jeden bunten Etiketten-Wald.
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